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Was ist Boule?

Boule-Denksport und Wandern

Hippokrates empfahl es bereits 460 v. Christus, Philipp V. von Frankreich untersagte es 1319 n. Chr, gespielt wird es bis heute und erfreut sich steigender Beliebtheit.

Berg und Tal

boulebildMan könnte es vielleicht als Golf für Arme bezeichnen, doch nur, weil die Voraussetzungen für das Spiel fast überall zu finden sind. Auf Fußwegen, Parkplätzen, in Parkanlagen, auf Sportplätzen, quasi überall, wo der Boden nicht Beton oder Wiese ist und nicht ständig Nichtspieler die ausgewählte Spielbahn kreuzen. Golf deshalb, weil es bei diesem Spiel sehr darauf ankommt, den Weg der Kugel zu erkennen, den Platz zu bestimmen, auf dem die Kugel aufschlägt, nachdem sie die Hand verlassen hat, die Stärke, mit der sie geworfen wird, die Höhe des Bogens, den sie nehmen muss, um eben ihren optimalen Aufschlagpunkt zu finden. Dann allerdings hört die Affinität zu Golf auf. Das Spielgerät ist eine Eisenkugel, um die 70 mm im Durchmesser und ca. 700 g schwer. Es gibt keinen Schläger!

Nähe ist gefragt

Ziel ist es, diese Eisenkugel möglichst nah an eine vorher auf ein Entfernung zwischen 6 und 10 Meter geworfene Zielkugel heranzubeförden. Es spielen immer zwei gegeneinander, entweder zwei Teams aus jeweils 2 oder 3 Personen (Doublette bzw. Triplette, 6 Kugeln pro Team) oder 2 Menschen im Tète à Tète (3 Kugel pro Person). Legt eine Mannschaft ihre Kugel schön nah an die Zielkugel, die auch liebevoll Schweinchen genannt wird, kann der Gegner versuchen, diese Kugel durch einen gezielten Schuss zu entfernen. So entstehen ununterbrochen spannende Spielsituationen, die von den Spielern durch geschickte Strategien gelöst werden müssen. Besonders wichtig dabei ist die Kommunikation mit den Mitspielern, die Beurteilung der Kugellage, das Wetter, das eigene Befinden und die Qualität des Rotweins.

Voraussetzungen

BouleplatzEigentlich keine. Gut, einen Wurfarm sollte man/frau schon mitbringen und ein gewisses Sehvermögen. Wer Kugeln sein Eigen nennt, bringt die natürlich auch mit. Wer gerne mit uns spielen will auf dem Gänsemarkt oder am Pöppelmannwall, kann auch ohne Kugeln kommen, wir haben immer einige in Reserve. Jede/r kann dieses Spiel spielen! Gerade sogenannte Anfänger sind oftmals der „Schrecken“ der sogenannten Profis, also gibt es bei uns weder die Einen noch die Anderen.

Stressfrei

Denn die Geselligkeit, die Entspannung darf nicht zu kurz kommen. Das viele Hin- und Herwandern zwischen Abwurfkreis und Zielschwein bedarf natürlich hin- und wieder der Erholung. Wie man es von den Bildern über unsere mediterranen Nachbarn kennt, setzt man/frau sich auf geeignete oder ungeeignete Sitzgelegenheit, um sich zu unterhalten über das Spiel, Gott und/oder die Welt. Evtl. mitgebrachte Köstlichkeiten, leckerer Wein/Saft runden das Bild ab. Ein wunderbarer Zeitvertreib gerade jetzt, wo die Abende immer länger werden.

Spielablauf und Regeln beim Petanque.pdf

Spielregeln

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